Filme von Robert Flörke Filmografie und belegte TV Auftritte
Wer nach Filme von Robert Flörke sucht, stößt unter anderem auf „Die Spielverderber“ (1983), „Der Rekord“ (1984) und „Science-Report“ (1987). Dabei handelt es sich um Produktionen, in denen er als Darsteller geführt wird. Die Bezeichnung Filme von sollte deshalb nicht automatisch als Hinweis auf eine Regiearbeit verstanden werden. Seine Mitwirkung an „Science-Report“ dokumentiert die Hochschule für Fernsehen und Film München; IMDb nennt außerdem die beiden früheren Titel.
Die öffentlich zugänglichen Angaben ergeben allerdings keine lückenlose Filmografie. Manche Verzeichnisse enthalten nur einzelne Arbeiten, andere ergänzen Fernsehserien. Dieser Überblick unterscheidet deshalb zwischen institutionell bestätigten Mitwirkungen und ergänzenden Datenbankeinträgen.
Überblick
| Titel | Jahr | Format | Quellenlage |
|---|---|---|---|
| Die Spielverderber | 1983 | Kürzerer Spielfilm | HFF-Filmarchiv nennt Flörke als Darsteller; auch bei IMDb verzeichnet |
| Der Rekord | 1984 | Spielfilm, 85 Minuten | IMDb ordnet Flörke dem Film zu; HFF und filmportal bestätigen die Produktionsdaten |
| Science-Report | 1987 | Kurzer Spielfilm, 17 Minuten | Mitwirkung durch HFF München und filmportal bestätigt |
Die einzelnen Filme näher betrachtet
Die Spielverderber (1983)
„Die Spielverderber“ gehört zu den frühen dokumentierten Schauspielarbeiten Robert Flörke. Regie führte Martin Thau, der auch das Drehbuch schrieb. Das HFF-Filmarchiv verzeichnet eine Laufzeit von 40 Minuten und nennt Flörke gemeinsam mit Franz Westner, Stephan Becker und Alfons Hausmann in der Besetzung.
Im Mittelpunkt steht eine sorgfältig vorbereitete Party, deren Verlauf durch zwei ungeladene Gäste verändert wird: Sie übernehmen das Kommando und durchkreuzen die Planung der Gastgeber.
IMDb führt die Produktion ebenfalls als Kurzfilm aus dem Jahr 1983 in Flörkes beruflichem Profil. Eine konkrete Rollenbezeichnung lässt sich aus den hier geprüften Angaben nicht zuverlässig ableiten.
Der Rekord (1984)
„Der Rekord“ ist eine Komödie von Daniel Helfer. Der 85-minütige Film entstand als westdeutsch-schweizerische Produktion. Zur Besetzung gehören unter anderem Uwe Ochsenknecht, László I. Kish und Kurt Raab.
Die Handlung dreht sich um einen ungewöhnlichen Finanzierungsversuch: Rico Moreno möchte mit einem Rekord im Dauerfernsehen Geld für ein illegales Privatsenderprojekt auf hoher See beschaffen. Sein Freund Banana unterstützt ihn dabei, 240 Stunden vor dem Bildschirm auszuhalten. Der Versuch gelingt, doch Ricos Wahrnehmung seiner Umgebung verändert sich zunehmend.
Damit behandelt der Film den übermäßigen Fernsehkonsum und dessen Folgen in einer satirischen Geschichte. Die HFF dokumentiert außerdem Festivalstationen, darunter die Hofer Filmtage 1984 und die Berlinale 1985.
Für die Suche nach Filme von Robert Flörke ist der Titel relevant, weil IMDb ihn seiner Filmografie zuordnet. Eine bestimmte Figur oder den Umfang seines Auftritts sollte man ohne zusätzlichen Besetzungsnachweis jedoch nicht behaupten.
Science-Report (1987)
Am klarsten institutionell dokumentiert ist Flörkes Beteiligung an „Science-Report“. Die HFF München führt ihn ausdrücklich in der Besetzung des 17-minütigen Films aus dem Jahr 1987. Auch sein Personenprofil bei filmportal nennt diese Arbeit.
Die HFF nennt folgende Produktionsangaben:
- Regie: Susanne Aernecke, Manfred Beger, Jo Heim und Jan Schmidt-Garré
- Drehbuch: Ian Macnaughton
- Kamera: Peter Dolpp
- Produktionsjahr: 1987
- Laufzeit: 17 Minuten
Neben Flörke stehen unter anderem Ian Macnaughton, Manuela Riva und Peter Przygodda auf der Besetzungsliste. Die Hochschulseite stellt zudem Standbilder und einen Vorführungsflyer bereit. Eine konkrete Rollenbezeichnung für Flörke enthält der Eintrag nicht.

Welche Fernsehauftritte werden Robert Flörke zugeordnet?
Bei der Suche nach seiner Filmografie erscheinen auch Seriennamen. Diese sollten getrennt von eigenständigen Filmen betrachtet werden.
IMDb nennt „Der Alte“ unter den Produktionen, für die Robert Flörke bekannt ist. Das dort angegebene Jahr 1977 bezeichnet den Beginn der Serie und darf nicht ohne Episodennachweis als Jahr seines persönlichen Auftritts übernommen werden. Aus einem allgemeinen Serieneintrag ergeben sich außerdem weder eine durchgehende Hauptrolle noch eine bestimmte Anzahl von Folgen.
Die Suchnachweise von fernsehserien.de führen außerdem „Der Schwammerlkönig“ mit einer Folge aus dem Jahr 1988. Bei der Figurenbezeichnung unterscheiden sich die gefundenen Verzeichnisse. Deshalb bleibt die Rolle hier bewusst unbenannt.
Für eine genaue Episodenliste wären die jeweiligen Abspänne oder detaillierte Senderunterlagen die beste Ergänzung. Eine Seriennennung allein reicht dafür nicht aus.
Warum unterscheiden sich die Filmografien?
Filmverzeichnisse dokumentieren unterschiedliche Ausschnitte einer Laufbahn. Das zeigt sich bei Robert Flörke besonders deutlich: Während sein filmportal-Profil „Science-Report“ enthält, nennt IMDb weitere Film- und Fernsehproduktionen.
Dabei sollten drei Dinge auseinandergehalten werden:
- Besetzungsnachweis: Er bestätigt eine Mitwirkung vor der Kamera.
- Rollenangabe: Sie benennt die gespielte Figur und benötigt einen eigenen Beleg.
- Produktionsfunktion: Regie, Drehbuch und Produktion sind eigenständige Tätigkeiten.
Ein kurzer Personeneintrag erlaubt deshalb keine Aussage darüber, wie viele Filme jemand insgesamt gedreht hat. Ebenso lässt sich daraus kein Karriereende ableiten. Die hier zusammengestellten Titel bilden den überprüfbaren Ausschnitt der verfügbaren Angaben ab.
Wo kann man die Filme ansehen?
Für die genannten Arbeiten lässt sich anhand der geprüften Quellen keine einheitliche, aktuell bestätigte Streamingmöglichkeit nennen. Ein Datenbankeintrag oder eine Filmseite bedeutet nicht automatisch, dass der vollständige Film dort abrufbar ist.
Für die weitere Suche helfen der genaue Titel, das Produktionsjahr und der Regiename. Bei „Die Spielverderber“ ist beispielsweise der Zusatz „Martin Thau, 1983“ sinnvoll, um ähnlich benannte Produktionen auszuschließen.
Bei einem konkreten Angebot sollten Interessierte außerdem prüfen, ob tatsächlich der Film verfügbar ist oder lediglich ein Trailer, eine Inhaltsbeschreibung beziehungsweise eine Serienübersicht.
Fazit
Zu den recherchierbaren Filme von Robert Flörke zählen „Die Spielverderber“, „Der Rekord“ und „Science-Report“. Besonders gut abgesichert ist seine Mitwirkung an „Science-Report“, die sowohl die HFF München als auch filmportal dokumentieren.
Wer seine Filmografie nachvollziehen möchte, sollte Filmrollen, Serienauftritte und Tätigkeiten hinter der Kamera getrennt betrachten. Die vorhandenen Quellen ermöglichen eine nachvollziehbare Auswahl, aber keine belastbare vollständige Werkliste.







