Jason Priestley

Jason Priestley Vom 90210 Star zum vielseitigen Schauspieler und Regisseur

Jason Priestley ist ein kanadischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der als Brandon Walsh in „Beverly Hills, 90210“ international bekannt wurde. Später übernahm er Hauptrollen in „Call Me Fitz“ und „Private Eyes“. Geboren am 28. August 1969 in Vancouver, ist er 57 Jahre alt – Stand: 12. September 2026. Sein Geburtsdatum bestätigt das offizielle Profil der Golden Globes.

Auch heute arbeitet Jason Priestley an Fernsehproduktionen. Zu seinen neueren Rollen gehört George in „Wild Cards“. Außerdem kehrt er gemeinsam mit Cindy Sampson für „Private Eyes West Coast“ als Ermittler Matt Shade zurück. Für die US-Ausstrahlung hat The CW den 5. Oktober 2026 angekündigt.

Seine Laufbahn reicht damit deutlich über die Teenagerserie hinaus, mit der viele Zuschauer seinen Namen verbinden. Besonders interessant ist, wie er sein vertrautes Fernsehimage in späteren Rollen verändert und zugleich eine zweite Karriere hinter der Kamera aufgebaut hat.

Steckbrief

MerkmalInformation
NameJason Priestley
Geburtsdatum28. August 1969
Alter57 Jahre, Stand: September 2026
GeburtsortVancouver, British Columbia, Kanada
TätigkeitenSchauspieler, Regisseur und Produzent
Bekannteste RolleBrandon Walsh in „Beverly Hills, 90210“
Weitere bekannte Serien„Call Me Fitz“, „Private Eyes“, „Wild Cards“
EhefrauNaomi Lowde-Priestley
Hochzeit14. Mai 2005
KinderZwei
Autobiografie„Jason Priestley: A Memoir“, 2014
EhrungAufnahme in Canada’s Walk of Fame, 2016

Wie Jason Priestley mit Beverly Hills 90210 berühmt wurde

Brandon Walsh als Identifikationsfigur

Der entscheidende Karriereschritt kam 1990 mit „Beverly Hills, 90210“. Jason Priestley spielte Brandon Walsh, der mit seiner Familie aus Minnesota nach Beverly Hills zieht. Seine Zwillingsschwester Brenda wurde von Shannen Doherty dargestellt.

Brandon bot dem Publikum einen Zugang zur wohlhabenden kalifornischen Umgebung: Er musste ihre Regeln erst kennenlernen und hinterfragte manches, was für seine neuen Freunde selbstverständlich war. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn machte ihn zu einer wichtigen moralischen Orientierung innerhalb der Serie.

Dabei erzählte „Beverly Hills, 90210“ nicht ausschließlich von Beziehungen und Schulalltag. Die Handlung beschäftigte sich auch mit gesellschaftlichen Konflikten, familiären Erwartungen und den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Brandon stand häufig dort im Mittelpunkt, wo persönliche Loyalität und die eigenen Überzeugungen aufeinandertrafen.

Jason Priestley gehörte von 1990 bis 1998 zur regulären Besetzung; 2000 folgte ein weiterer Auftritt. Die häufig genannte Laufzeit 1990 bis 2000 beschreibt daher nicht durchgehend seine Zeit als Hauptdarsteller. Einen Überblick bietet die Filmografie zu Jason Priestley.

Zwei Golden-Globe-Nominierungen

Für seine Darstellung erhielt Jason Priestley 1993 und 1995 Golden-Globe-Nominierungen als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie. Gewonnen hat er den Preis in diesen Jahren nicht. Die Unterscheidung ist wichtig, denn eine Nominierung wird in verkürzten Biografien gelegentlich ungenau als Auszeichnung wiedergegeben. Die Einträge sind im offiziellen Golden-Globes-Archiv nachzulesen.

Der Erfolg brachte zugleich eine künstlerische Herausforderung mit sich: Wer über Jahre eine so bekannte Figur verkörpert, bleibt für viele Zuschauer mit ihr verbunden. Priestleys spätere Rollen zeigen, wie unterschiedlich er mit dieser Erwartung umging.

Filme: Jason Priestley außerhalb der Serienwelt

Zu seinen Kinofilmen zählen „Calendar Girl“ und „Tombstone“, beide von 1993, sowie „Love and Death on Long Island“ von 1997. Diese Auswahl reicht von jugendlicher Abenteuerkomödie über Western bis zum literarisch geprägten Film. Die Titel sind unter anderem in seiner Golden-Globes-Biografie aufgeführt.

„Love and Death on Long Island“ mit John Hurt

Für Leser im Vereinigten Königreich ist „Love and Death on Long Island“ besonders interessant. In Richard Kwietniowskis Film spielt John Hurt einen zurückgezogenen Schriftsteller, der sich in einen jungen Hollywooddarsteller verliebt. Priestley verkörpert diesen Schauspieler, Ronnie Bostock.

Die Besetzung lässt sich als bewusstes Spiel mit Jason Priestley damaliger Bekanntheit lesen: Ein realer Publikumsliebling spielt einen Filmstar, auf den ein anderer Mensch seine Wünsche projiziert. Dadurch erhält die Geschichte über Bewunderung, Sehnsucht und Selbsttäuschung eine zusätzliche Ebene.

Der Film bietet außerdem einen guten Einstieg für Zuschauer, die Priestley bislang hauptsächlich aus amerikanischen Serien kennen. Das British Film Institute beschreibt die Produktion und führt sie bei BFI Player. Dort lässt sich auch die aktuelle Verfügbarkeit für britische Zuschauer prüfen.

„Call Me Fitz“: Eine andere Seite seines Spiels

Von 2010 bis 2013 spielte Priestley in der kanadischen Serie „Call Me Fitz“ den Gebrauchtwagenverkäufer Richard „Fitz“ Fitzpatrick. Die Figur ist selbstbezogen, verantwortungslos und bereit, andere für den eigenen Vorteil auszunutzen.

Das komische Grundprinzip entsteht durch Larry, einen Kollegen, der behauptet, Fitz’ Gewissen zu sein. Aus dieser Konstellation entwickelt die Serie schwarzen Humor über Ausreden, Fehlentscheidungen und die Frage, ob ein Mensch sich tatsächlich ändern will. Einen Überblick über Handlung und Laufzeit liefert die Serienübersicht zu „Call Me Fitz“.

Für Jason Priestley war die Rolle eine Gelegenheit, Charme mit unangenehmen Eigenschaften zu verbinden. Fitz muss keine verlässliche Identifikationsfigur sein; gerade seine moralischen Schwächen treiben die Geschichten voran.

Priestley arbeitete bei der Serie auch als Produzent und Regisseur. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter einen Canadian Screen Award als bester Comedy-Hauptdarsteller. Dies dokumentiert Canada’s Walk of Fame.

„Private Eyes“: Erfolg als Matt Shade

Mit „Private Eyes“ übernahm Priestley 2016 die Rolle des ehemaligen Eishockeyprofis Matt Shade. Dieser beginnt, mit der Privatdetektivin Angie Everett zusammenzuarbeiten, gespielt von Cindy Sampson.

Die ursprüngliche Serie lief bis 2021 und umfasst fünf Staffeln. Schauplatz der Ermittlungen ist Toronto. Neben den Fällen tragen die unterschiedlichen Arbeitsweisen und die persönliche Beziehung der Hauptfiguren die Handlung. Diese Eckdaten sind in der Übersicht zur Originalserie dokumentiert.

Shade bringt Bekanntheit aus seiner Sportkarriere, Menschenkenntnis und Selbstvertrauen mit. Angie verfügt über die berufliche Erfahrung und das methodische Handwerk. Die Zusammenarbeit funktioniert gerade deshalb, weil beide nicht immer dieselben Schlussfolgerungen ziehen.

Für Priestleys Karriere ist die Rolle ein wichtiger Bezugspunkt: Sie gab ihm erneut eine länger laufende Hauptfigur, deren Geschichten sich unabhängig von seinem früheren Teenagerimage entwickeln konnten.

Was macht Jason Priestley 2026?

Wiederkehrende Auftritte in „Wild Cards“

Zu Priestleys neueren Serien gehört „Wild Cards“. Darin spielt er George, den Vater der von Vanessa Morgan dargestellten Max. Die zentrale Handlung verbindet die Fähigkeiten einer Trickbetrügerin mit der Ermittlungsarbeit eines Polizisten.

George bringt seine eigene Erfahrung mit Täuschung und Betrug in die Familiengeschichte ein. Jason Priestley Auftritte sind auch für 2026 in den offiziellen Episodenangaben von The CW verzeichnet.

Jason Priestley

Rückkehr mit „Private Eyes West Coast“

Ein weiteres bestätigtes Projekt ist „Private Eyes West Coast“. Priestley und Cindy Sampson übernehmen erneut ihre Rollen Matt Shade und Angie Everett. Das Spin-off verlegt ihre gemeinsame Geschichte an die kanadische Westküste.

Laut Senderankündigung umfasst die erste Staffel zehn Folgen. Nachdem die beiden ihr bisheriges Ermittlungsbüro hinter sich gelassen haben, führt ein Mordfall sie wieder zur Detektivarbeit. In einer neuen Stadt müssen sie Kontakte aufbauen und sich beruflich neu orientieren. Priestley gehört außerdem zu den ausführenden Produzenten.

The CW hat die US-Premiere für den 5. Oktober 2026 angekündigt. Dieser Termin bezieht sich ausdrücklich auf die Vereinigten Staaten; ein britischer Sendetermin lässt sich daraus nicht ableiten. Grundlage ist die offizielle Pressemitteilung vom 17. August 2026.

Seine Arbeit als Regisseur

Priestley führte bereits bei „Beverly Hills, 90210“ Regie. Später kamen weitere Fernsehproduktionen und Filme hinzu, darunter die Musikdokumentation „Barenaked in America“ und der Spielfilm „Cas & Dylan“.

Seine Regiearbeit ist deshalb ein wesentlicher Teil seiner Biografie. Sie erklärt, warum eine reine Liste seiner Bildschirmrollen nur einen Ausschnitt seiner Laufbahn zeigt. Auch bei Serien, in denen er selbst mitspielt, übernimmt er teilweise Aufgaben in der kreativen Gestaltung und Produktion. Eine Auswahl dieser Arbeiten nennt Canada’s Walk of Fame.

Ehefrau, Kinder und der Unfall von 2002

Jason Priestley heiratete Naomi Lowde-Priestley am 14. Mai 2005. Das Paar hat zwei Kinder. Diese öffentlich bestätigten Angaben führt seine Prime-Video-Biografie.

Ein einschneidendes Ereignis war sein schwerer Rennunfall im August 2002 auf dem Kentucky Speedway. Priestley, der selbst Motorsport betrieb, erlitt dabei schwere Verletzungen und musste sich einer längeren Genesung unterziehen.

In einem im September 2026 veröffentlichten Interview berichtete er erneut über die lebensbedrohliche Situation und seine Rettung. Diese späteren Schilderungen sind als persönliche Rückschau des Schauspielers einzuordnen. Entertainment Weekly fasst das Gespräch zusammen.

Jason Priestley wurde am 28. August 1969 geboren. Am 12. September 2026 ist er 57 Jahre alt.

Er spielte Brandon Walsh, den Zwillingsbruder von Brenda Walsh. Die Rolle machte ihn ab 1990 international bekannt.

Er ist seit dem 14. Mai 2005 mit Naomi Lowde-Priestley verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.

Fazit

Jason Priestley bekannteste Rolle bleibt Brandon Walsh. Seine berufliche Entwicklung lässt sich jedoch besonders gut an „Call Me Fitz“, „Private Eyes“ und seiner Regiearbeit nachvollziehen. Sie zeigen einen Darsteller, der vertraute Sympathie ebenso einsetzen kann wie Ironie und moralische Widersprüche.

Mit „Wild Cards“ und dem angekündigten „Private Eyes West Coast“ setzt er seine Fernsehlaufbahn 2026 fort. Wer ihn neu entdecken möchte, findet sowohl in seinen kanadischen Serien als auch in „Love and Death on Long Island“ andere Facetten seiner Arbeit.

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